Selbst – Verantwortung eine Pflicht?


Sind wir tatsächlich unschuldig oder fehlt es uns manchmal nur an der nötigen Distanz, wenn wir das eigene Tun reflektieren? Ich glaube an Selbstverantwortung. Daran, dass das Leben ein Produkt der eigenen Werte, Taten und Entscheidungen ist. Selbst Geschehnisse, die das eigene Leben von außen beeinflussen, nehme ich zum Anlass, mich zu stärken und mir selbst verantwortlich die Hand zu reichen, um das nächste spannende Kapitel zu schreiben. Das nachfolgende Gedicht entstand im vergangenem Jahr und half mir dabei, die eigene Position erneut zu stärken.

„Warum der stille Salvatore eine Rede hielt“ von Michael Wäser


Möglicherweise weil es die erste dieser Art Anfragen war oder vielleicht, weil ich neugierig auf den Roman war, dessen Entwurf bereits ein Stipendium von 16.000 Euro wert war, und obwohl ich mich zugegebenermaßen wunderte, warum nach der Insolvenz des Müncher Verlags von Michael Wäser, sich nun kein anderer fand, das Ergebnis des preisgekrönten Entwurfs zu veröffentlichen, sagte ich zu. Denn was hatte ich zu verlieren? Ein paar Stunden mit einem Roman, in dem ich wahrscheinlich zumindest einen Zeitvertreib finden würde.

Erbärmlich…


In den letzten 18 Jahren gab es oft Momente, in denen ich meinen Kopf am liebsten abgerissen hätte, um endlich ruhen zu können. Als ich gerade 19 Jahre alt war, wollte ich denken, wollte die Welt erkunden, am besten das ganze Universum verstehen. Ich wollte nicht nicht denken oder erlaubte ich mir selbst nicht, einfach einmal loszulassen?

Ich habe Angst …


Ich hatte Angst mit 16 Jahren und dabei wollte ich immer so stark sein. Stark wirkte ich vor allem mir selbst gegenüber. Ich gestand mir keine Schwäche zu. Doch in einigen wenigen Momenten, nämlich wenn ich mich mit Notizbuch und Stift bewaffnet glaubte, ließ ich auch quälende Gedanken zu. In einem solchen Augenblick sind auch nachfolgende Zeilen entstanden: Ich habe Angst …

„Grenzverletzungen“ von T.A. Wegberg


Laut Einband ist Grenzverletzungen eine Geschichte über Borderline, Freundschaft und Abhängigkeit. Meine persönliche Meinung: Dieses Buch erzählt eine Geschichte, die sich in unserer Gesellschaft, wenn auch zumeist weniger dramatisch, dennoch unsichtbar für Außenstehende, hinter unzählig vielen Türen abspielen könnte. Tatsächlich ist es aber eine Geschichte über den Wunsch nach Nähe, der uns so viel mehr aushalten lässt, als wir jemals bewusst für möglich halten würden.

Siehst du den …


Ich fiel damals in ein klaffendes Loch, das mich mit einer Kraft in sich hinein zog, der ich nichts entgegenzusetzen hatte. Und ich fiel und fiel bis es dunkel um mich herum wurde. Erst dann hatte meine Innere Stimme die Aufmerksamkeit, die es brauchte, um mir den Weg weisen zu können. Sie eredete mit mir in einer Sprache, die ich verstand und der ich gewillt war zuzuhören. Die folgenden Verse sind ein Beispiel dafür: Siehst du den …

Eindrücke vom 1. Autorenkongress des FDA Landesverband Berlin in Birkenwerder


Ich suchte nach Schreibreisen und fand vieles, nur nicht das, was ich mir erhoffte. Ich stolperte über Workshops, doch trafen auch diese meine Erwartungen nicht. Sicher muss ich beim Schreiben noch viel lernen, doch zunächst einmal wollte ich mich austauschen. …einen Austausch unter Gleichgesinnten, unter Schriftstellern, Autoren, Lyrikern und all denen, die sich in der Welt der Schreibenden wohl fühlen. Hier sind meine Eindrücke:

Die Stärken der Nacht…


Schlaflose Nächte kannte ich damals auch. Die Gedanken wirbelten in meinem Kopf wie ein Tornado und dann blätterte die Färbung vom Tag langsam von mir ab. In einer dieser Nächte schrieb ich folgendes Gedicht: