„Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann


erhältlich auf amazon.de und überall, wo es Bücher gibt:

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Amazon.de Screenshot – Juni 2015

Kurzbeschreibung:

Mit hintergründigem Humor schildert Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Er beschreibt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Phantasie, Kraft und Brillanz. (rowohlt)

Über den Autor

Daniel Kehlmann ist einer der Shootingstars der deutschen Literatur. 1997 veröffentlichte der 1975 geborene Sohn eines Regisseurs und einer Schauspielerin seinen ersten Roman. Auf „Beerholms Vorstellung“ folgten in knappen Abständen weitere Romane, Erzählungen und eine Novelle. 2005 erschien „Die Vermessung der Welt“, ein Welterfolg, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde. Darüber hinaus erhielt Daniel Kehlmann schon in den ersten Jahren seiner Schriftstellerkarriere etliche der renommiertesten deutschen Literaturpreise, häufig gar mehrere in einem Jahr. Darunter befanden sich der „Kleist-Preis“ (2006) und der „Thomas-Mann-Preis“ (2008). Kehlmann besuchte als Kind eine Jesuitenschule und studierte in Wien Philosophie und Germanistik. Heute ist er freier Autor und Essayist. (amazon.de)

IMG_6161-0Mein Fazit: ***** Wer waren eigentlich Gauß und Humboldt?

Zu lange schon liegen die Schulstunden zurück, in denen ich über berühmte Persönlichkeiten aufgeklärt worden bin. Sicher klingen die Namen Gauß und Humboldt als wenn sie schon tief vergraben in meinem Kopf verweilen, doch musste ich mich schon anstrengen, um deren Bedeutung wieder ins Bewusstsein zu holen. Dabei hatte Humboldt auch noch einen Vorsprung, denn der Name eilte seinen Errungenschaften weit voraus, auch wenn ich dann schnell begreifen durfte, dass es zwei von den Herren Humboldt gab. Auch klopfte bald eine vage Erinnerung an, die den Herrn Professor Gauß mit dem Matheunterricht vor mehr als zwanzig Jahren verband, doch zum Glück musste ich nicht mehr nachdenken, denn nun tauchte ich gerade in das Leben der zwei Wissenschaftler ein.

Es dauerte ein paar Seiten bis ich mich daran gewöhnt hatte, dass die wörtliche Rede fehlte, fand mich aber dann schnell in den Kehlmanns Stil zurecht und folgte den Ereignissen, die in einer solchen Geschwindigkeit voran schritten, dass ich von Zeit zu Zeit das Buch zur Seite legen musste, um mir eine Atempause zu gönnen. Ganz besonders die Passagen über Humboldt hielten mich auf Trab, während die Kapitel zu Gauß durchaus die Hetze aus den Abenteuern des Naturforschers nahmen und mir gemächlich das zeitgemäße Alltagsleben vorführten.

Am Ende hat Daniel Kehlmann es geschafft, dass sich Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt aus den Tiefen meines Gedächtnisses hervorgehoben und sich einen festen Platz in meinen Erinnerungen ergattert haben. Dank des kurzweiligen Einblicks in die Leben der beiden herausragenden Wissenschaftler werde ich deren Platz in der Geschichte nicht so schnell wieder vergessen.

Fazit: Wer waren eigentlich Gauß und Humboldt? Eine kurzweilige Reise durch das Leben zweier außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die sich ehrgeizig mit der Vermessung der Welt befassten.

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Bis bald, Ihre  Sandy Seeber

© Sandy Seeber, Juni 2015

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