„Warum der stille Salvatore eine Rede hielt“ von Michael Wäser


Möglicherweise weil es die erste dieser Art Anfragen war oder vielleicht, weil ich neugierig auf den Roman war, dessen Entwurf bereits ein Stipendium von 16.000 Euro wert war, und obwohl ich mich zugegebenermaßen wunderte, warum nach der Insolvenz des Müncher Verlags von Michael Wäser, sich nun kein anderer fand, das Ergebnis des preisgekrönten Entwurfs zu veröffentlichen, sagte ich zu. Denn was hatte ich zu verlieren? Ein paar Stunden mit einem Roman, in dem ich wahrscheinlich zumindest einen Zeitvertreib finden würde.

„Grenzverletzungen“ von T.A. Wegberg


Laut Einband ist Grenzverletzungen eine Geschichte über Borderline, Freundschaft und Abhängigkeit. Meine persönliche Meinung: Dieses Buch erzählt eine Geschichte, die sich in unserer Gesellschaft, wenn auch zumeist weniger dramatisch, dennoch unsichtbar für Außenstehende, hinter unzählig vielen Türen abspielen könnte. Tatsächlich ist es aber eine Geschichte über den Wunsch nach Nähe, der uns so viel mehr aushalten lässt, als wir jemals bewusst für möglich halten würden.

Eindrücke vom 1. Autorenkongress des FDA Landesverband Berlin in Birkenwerder


Ich suchte nach Schreibreisen und fand vieles, nur nicht das, was ich mir erhoffte. Ich stolperte über Workshops, doch trafen auch diese meine Erwartungen nicht. Sicher muss ich beim Schreiben noch viel lernen, doch zunächst einmal wollte ich mich austauschen. …einen Austausch unter Gleichgesinnten, unter Schriftstellern, Autoren, Lyrikern und all denen, die sich in der Welt der Schreibenden wohl fühlen. Hier sind meine Eindrücke: