Millionen verleben …


Ausgegraben: Oktober 2005

Ein Kindheitstraum erfüllte sich als ich endlich die Reise nach Ägypten antrat. Genau dort bekam ich Durst fürs Reisen, erst trank ich kleine Schlucke bis ich schließlich den Rucksack nahm und mehr als zwei Jahre durch die Welt bummelte.

Diese erste Reise wurde zum Portal für die Zukunft, in der ich nun angekommen bin. Wäre ich ohne sie, wo ich jetzt bin? Wer weiß das schon? Doch Ägypten gab meinem Leben den Schwung, den ich brauchte, um zu mir selbst zurück finden.

Hier meine Eindrücke von Ägypten als eine lyrische Reise :

  

Ägypten

.

Millionen verleben den Ort,

der morgens vernebelt erwacht.

Im Geheimnis der Gräber

liegt die Anziehungskraft.

.

Meerig versteinert die Gegend,

die verödet nicht vergeht.

In der Fantasie der Formen

verliert sich die Träumerei.

.

Zeitverwundet die Tempel,

die starr Jahre zählen.

In der Geschichte der Mauern

verewigt die Hieroglyphen.

.

Mächtig fließt der Fluss,

der sich mit Segeln schmückt.

Im Leben der Menschen

verzweigt sich das Tal.

.

Verzackt drohen die Spitzen,

die verdunstet untergehen.

Im Gebirge der Nacht

verschwimmt das Bild.

.

Blendend stark der Kontrast,

der verdurstend winkt.

In der Nacht des Seins

vergleicht sich das Moderne.

.

©Sandy Seeber, Oktober 2005

Ich freue mich über Ihr ‘Gefällt mir’, Ihre Kommentare und das Teilen meiner Beiträge.

Bis bald,

Ihre Sandy Seeber

Mai 2016

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