Selbstverloren


Selbstverloren

Sehnsüchtig zieht sich der Schatten in die Länge
Länger und länger – noch nicht lang genug
Die Sonnenstärke entschärft das letzte Ziehen
Nur ein dürres Abbild verbleibt
vom lang verlorenem Glanz.

Schuldbewusst nächtigt die Skizze in der Tiefe
Tiefer und tiefer – noch nicht tief genug
Die Unendlichkeit verfinstert das dunkle Schwarz
Nur ein fader Geschmack verbleibt
vom lang verlorenem Mut.

Mühelos verliert sich die Zeichnung in der Weite
Weiter und weiter – noch nicht weit genug
Das Ferneschweifen berauscht eine böse Sucht
Nur ein blasses Gestern verbleibt
vom lang verlorenem Sein.

©Sandy Seeber, Oktober 2014

.

Haben Sie Gedanken oder Kommentare zum Gedicht? Ich freue mich auf Feedback.

Besten Dank
Ihre  Sandy Seeber

März 2017

PS: „Aus der Sicht der Dinge – Eine ungewöhnliche Freundschaft“ – der Roman für Kinder und Erwachsene von Sandy Seeber. Hier erhalten Sie jetzt Ihre Leseprobe.

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